Aikido

Aikido

ist eine japanische Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. Aikido enthält neben waffenlosen Techniken auch den Umgang mit dem Kurzstock und dem japanischen Holzschwert. Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des Aikido.


AI

ist die Harmonie und Liebe zu den Menschen und der Natur, ebenso die Ausge-wogenheit zwischen Körper und Geist.


KI

steht für die geistig-seelische Kraft, die Harmonie zwischen Körper und Geist voraussetzt.


DO

ist der Weg, diese Prinzipien unbewusst durch beständiges Training zu erlernen, um sie dann auf alle Bereiche des Lebens anzuwenden.

 

 

Typisch sind die runden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Partners oder Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf ihn zurückgeführt wird. Aus diesem Grund sind die Techniken des Aikido sehr effizient. In fortgeschrittenem Stadium erlaubt es die wirkungsvolle Abwehr eines Angriffs bei möglichst geringem Schaden für den Angreifer. Der Aikidoka will nicht verletzen oder töten, sondern dem Kontrahenten die Sinnlosigkeit von Gewalt, Hass und Aggression vor Augen halten.

 

Aikido kennt keinerlei Art von Wettkämpfen, wie dies in anderen "Kampfsport-arten“ üblich ist. Somit entfällt beim Aikido auch die belastende Rivalität, es entsteht eine besonders angenehme und friedvolle Übungsatmosphäre. Geübt wird mit dem Partner oder der Partnerin im ständigen Wechsel. Jede Art von Leistungsvergleich ist dem Gedanken des Aikido fremd.

 

Jeder der regelmässig Aikido übt bleibt fit. Die vielseitigen Bewegungsformen garantieren ein hervorragendes und abwechslungsreiches Kraft- und Kreislauf-training. Beim Aikido wird auch die Beweglichkeit geschult und zudem auf eine korrekte Atmung geachtet. Das schützt uns vor Verletzungen und hält uns jung. Das ständige Rollen und Aufstehen ist eine ideale Rückenschulung und der beste Ausgleich zu einer sitzenden Tätigkeit. Zudem werden Körper und Geist durch anspruchsvolle Koordinations- und Bewegungsabläufe stets gefordert. Das hält letztendlich Geist und Körper fit.

 

Aikido kann von Menschen jeden Geschlechts und Alters erlernt werden. Im Aikido finden der stressgeplagte Manager, der Mann am Fliessband, die ruhelose Hausfrau sowie die durch den Leistungsdruck oft schon überforderten Jugendlichen einen neuen und natürlichen Weg der Entspannung. Lernen bedeutet auch sich ändern. Es ist immer aufregend etwas wirklich Neues zu lernen. Etwas falsch zu machen, ist im Aikido nicht schlimm, denn nur wer nicht lernt, macht keine Fehler. Wer die Erfahrungen aus dem Training mit in den Alltag nimmt, sei es den Mut zum Ausprobieren oder die Art des Umgangs mit anderen Menschen, lebt Aikido und versteht, wieso es nicht einfach als Sport bezeichnet wird.

 

Aikido fördert die Zusammenarbeit und den verantwortlichen Umgang miteinander. Aufbauend auf den ethischen Überlegungen der religiösen und philosophischen Denkweisen Asiens sind Höflichkeit, Einhaltung der Etikette und gegenseitige Achtung wesentliche Merkmale für die Atmosphäre in einem Dojo (Übungsraum). Aikido vermittelt soziale Werte, die heute in unserer Gesellschaft leider auf dem Rückzug sind. Wer Aikido noch nicht kennt, kann nur durch Ausprobieren herausfinden, ob es das Richtige für ihn ist. Besuchen Sie unverbindlich ein Probetraining.